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Wie begehrt sind gebrauchte Audi-Modelle?

Andreas Geilenbrügge | 20 Jan 2022

Über den Autor

Andreas Geilenbrügge

Head of Valuations & Insights

Seit November 2013 ist Andreas Geilenbrügge bei Schwacke. Zunächst als Key Account Manager für Hersteller und Importeure, seit 2016 verantwortlich für Insights und ab Mitte 2018 gesamtverantwortlich für den Bereich Restwerte & Insights. Vor Schwacke liegen 9 Jahre Erfahrung im Flottenvertrieb von Importeuren und ein abgeschlossenes Betriebswirtschaftsstudium. Des Weiteren schreibt Andreas Geilenbrügge für Autovista24.

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Gewinnbringend: Andreas Geilenbrügge, Head of Valuations and Insights bei Schwacke, über die Premiummarke Audi, ihre Position in der VW Gruppe und darüber, welche Entwicklung zukünftig zu erwarten ist.

Als zweitgrößtem Zulassungslieferanten des Konzerns kommt Audi innerhalb der VW Gruppe nicht nur als Premiummarke eine besondere Bedeutung zu. Auch die Profitabilität der Ingolstädter spielt eine gewaltige Rolle.

Jüngst konnte der Finanzvorstand zu diesem Thema gute Nachrichten verkünden. Der Chipmangel führt derzeit dazu, dass überwiegend profitable Modelle fokussiert und geliefert werden. Die Rendite liege damit voraussichtlich leicht über Vorjahr. Dem Gesamtabsatz und damit dem Händlergeschäft hilft dies aber nur bedingt, fehlen doch per Oktober gegenüber dem schwachen Vorjahr nochmals 10% Neuzulassungen.

Restwertprognosen für Audi-Modelle in %

(36 Monate, 60.000km)

Blickpunkt Audi: Restwertprognosen in % (36 Monate, 60.000km)
Quelle: Schwacke

Die letzten beiden Monate gehörten dabei zu den schwächsten der vergangenen 20 Jahre und kamen auf wenig mehr als die WLTP-bedingten Ausfälle in 2018. Für eine Marke, die mittlerweile mehr Modellreihen am Markt hat, als die große Konzernschwester, schwer auszuhalten.

Mit Blick auf das Gebrauchtwagengeschäft lässt die Unterversorgung der relevanten Kanäle Flotte, Handel/Hersteller und Vermieter allerdings auch für die kommenden Jahre eher Mangelverwaltung und Zukaufnot erwarten. Preislich sind aus demselben Grund die Aussichten jedoch insbesondere für Dieselmodelle vorteilhaft. Die Nachschubmenge sinkt seit der Dieselkrise deutlich ab und trifft auf eine stabilisierte Nachfrage auf angemessenem Niveau.

Zu spüren ist allerdings die rapide Zunahme an elektrifizierten Antrieben. Diese tauchen mehr und mehr auf den Gebrauchtwagenhöfen auf und sammeln überdurchschnittlich viele Standtage. Da die Zukunft auch bei den Bayern rein elektrisch ist, kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, sondern aktiv Gebrauchtkäufer von den e-Trons und Plug-Ins zu überzeugen und sein Geschäft zu machen. Andernfalls wird dieser exponentiell wachsende Anteil des Geschäftes zukünftig von anderen als dem Handel und den Herstellern betrieben.


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